25. November 2017
7. Kislev 5778

 

Buchempfehlung

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Rabbiner Jonah Sievers

G'ttesdienste in der Winterzeit

Erew Schabbat: 18.00 Uhr
Schabbat Morgen: 9.30 Uhr


Die Synagoge Pestalozzistraße - von Esther Slevogt


In kaum einem Bau verdichtet sich die jüdische Geschichte Berlins der letzten hundert Jahre so stark wie in der Synagoge Pestalozzistraße: 1912 als Privatsynagoge errichtet, um in der rasant wachsenden Metropole des Kaiserreichs auch im Westen eine Insel für jene deutschen Juden zu schaffen, die an den überlieferten Riten festhalten und keine Orgel im Gottesdienst dulden wollten. Nach 1945 wurde das Haus zum Symbol für eben diese liberale Tradition mit Orgel und gemischtem Chor. Esther Slevogt verfolgt die Geschichte des Ortes und einiger Menschen, die ihn prägten; sie berichtet, wie die bedrängte Gemeinde das geschändete Gotteshaus im Krieg vor der Zerstörung bewahrte, in dem sie es zweckentfremdete. So konnte der Bau 1945 zu einer Keimzelle der wiedererstehenden Jüdischen Gemeinde werden.

Jüdische Miniaturen Bd. 127, mit Audio-CD

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